"Fett-weg"-Spritze Berlin - Injektionslipolyse

Vorwort/ Historie:

1995 verwendete eine brasilianische Ärztin erstmals das ursprünglich nur als intravenöse Therapie zur Auflösung von Fettembolien zugelassene sog. Phosphatidylcholin (PPC) auch für andere Gewebe. In Gefäßwänden wirksame Fettlöser sollten doch auch unter der Haut wirken, dort, wo Fett viel häufiger anzutreffen ist, als in Arterie oder Vene. Sodann setzte die Ärztin den Wirkstoff - das aus der Sojabohne gewonnene PPC - für die Beseitigung von Tränensäcken an den Augen mit Erfolg ein. Seither erlebt die sogenannte 'Injektionslipolyse' nach Lettko - einen zunehmenden Boom. In Deutschland, in Europa und anderswo.
Wissenschaftlich prüfte u.a. eine Studie aus Österreich (Universität Wien) die Abnahme des Körperfetts durch Injektionslipolyse mit der DXA (Dual-X-Ray-Absorptiometry)-Messung – und konnte bei über 70 Prozent der behandelten Frauen eine Reduktion des Körperfettanteils in der behandelten Region bestätigen.

*) PPC, ein Lecithin aus der Sojabohne wirkt auf die Zellwände von Speicherfettzellen ein.  Diese werden dadurch gezielt zerstört und es kommt zu einem Abbau kleinerer Fettpolster.

 


 

Welche Körperbereiche eignen sich bei welchen Personen?

Sehr gute Indikationen bestehen bei relativ schlanken bis mitteladipösen Menschen, die Fettdepots in einem umschriebenen Bereich der Körperoberfläche verringern möchten. Je weicher dieses Fettgewebe ist, desto wirksamer ist die Therapie. Wichtig: es sollte maximal ein Areal von 30x15 cm in einer Sitzung behandelt werden. Achtung! Zur Behandlung von allgemeinem Gesamt-Übergewicht ist diese Therapie nicht geeignet!

Die Fett-weg Spritze kann aber im Prinzip beinahe überall an störenden Körperregionen eingesetzt werden: 

  • Hängebäckchen
  • Doppelkinn
  • „Winkeärmchen“
  • „Tannenbaumwülste“ (oft unterhalb des BH´s) am Rücken
  • Lipome
  • Rundes Gesicht, mit Wunsch nach Verringerung der Wangen-/Kinnregion
  • Gynäkomastie beim Mann („Männerbrust“)
  • Reiterhosen
  • Behandlung von Cellulite
  • Ausgleich von Unregelmäßigkeiten nach Fettabsaugung (Liposuktion)

 


 

Ablauf

Fett weg Spritze BerlinPPC wird mit einer sehr feinen Nadel direkt in das Fettgewebe injiziert. Die Fettzellen werden aufgeweicht, das Fett tritt aus der Zelle aus und wird durch die natürlich vorkommenden fettabbauenden Enzyme zu winzigen kleinen Fetttröpfchen umgebaut. Das emulgierte Fett wandert dann über die Lymphgefäße in das Venensystem und wird dort verstoffwechselt. 2 Monate lang ist der Wirkstoff aktiv, so dass ggf. weitere Behandlungen erst im Anschluß durchgeführt werden sollten.

In einer Sitzung können ggf. mehrere Zonen am Körper behandelt werden, wenn die Menge des injiziertes Materials nicht die Maximalmenge von 100 ml überschreitet.

Unmittelbar nach den Injektionen kommt es zu einer Schwellung und Rötung, evtl. auch zu Juckreiz des behandelten Gebietes. Dies kann mehrere Tage anhalten.
Je nach Dicke der Fettschicht sind 3–5 Sitzungen (bei sehr dicker Fettschicht auch mehr) notwendig. Die Folgebehandlung kann nach ca. 6-8 Wochen durchgeführt werden.

 


 

Nebenwirkungen und Komplikationen

Diese Therapie ist schon an sehr vielen Patienten in vielen Ländern durchgeführt worden, ohne dass es bisher zu ernsten Zwischenfällen und Komplikationen gekommen ist.
Die Haut über der behandelten Stelle passt sich nach dem Fettverlust meist der neuen Körperform an.
Aufgrund von Erfahrungen gilt eine bestimmte Maximalmenge der zu injizierenden Substanz als sicher, die bei der Behandlung auch nicht überschritten wird.